Samstag, 14. Januar 2023

Es liegt an uns selbst....



Nichts ändert sich, außer ICH ändere mich!

Das ist mein Lebensmotto geworden. Es bringt nicht wirklich viel, sich über Gott und die Welt aufzuregen, sich über die Kollegen zu ärgern, oder am Partner herum zu nörgeln. Es wird nicht besser, im Gegenteil. Wir sollten zunächst einmal an uns "arbeiten", uns unsere Macken anschauen und dann etwas daran versuchen zu verändern, denn wir können nicht erwarten, dass es unsere Mitmenschen tun. Wir haben haben alle aus der Kindheit irgendwelche Prägungen oder Ängste mitbekommen, mit denen wir heute noch konfrontiert werden.

Kommen euch diese Äußerungen vielleicht auch bekannt vor:

„Das schaffst Du sowieso nicht“
„Dafür bist Du zu blöd“

Das sind nur Beispiele, aber wie oft haben wir solche Sätze von unseren Eltern, Lehrern, Freunden etc. gehört und wie oft haben wir uns deswegen schlecht und minderwertig gefühlt. Liebe, Zuneigung, Anerkennung, haben viele doch nur bekommen, wenn sie die Anforderungen ihrer Eltern erfüllt haben, wenn überhaupt.Wie viele sind denn nur ihrer selbst willen geliebt worden? Ich behaupte kaum einer, oder?


Doch WIR können etwas tun. Wenn wir in uns gehen, ruhig werden und die Gefühle hoch kommen lassen und sie innerlich betrachten. Sie gehören zu uns und wir brauchen uns ihrer nicht zu schämen. Akzeptieren, das sie da sind und sie liebevoll annehmen.


Wir alle sind einzigartige Wesen, wir haben alle unsere „Macken“, doch wenn wir gegenseitig akzeptieren, dass es so ist und dann auch respektvoll damit umgehen, dann sind wir auf einem guten Weg. Gerade die verschiedenen Wesensarten, Begabungen, Talente und Kulturen machen unsere Welt bunt, sie bringen uns wunderbare Erfahrungen und wir können viel davon lernen, vorausgesetzt wir TUN es einfach. Es ist eigentlich einfach, wenn wir uns auf die positiven Seiten eines Menschen konzentrieren und nicht nur auf die negativen und uns nervenden Charakterzüge.

Meine Lebenserfahrungen habe ich in einem Buch aufgeschrieben. Das Buch ist HIER erhältlich.

Samstag, 10. Dezember 2022

Oh, ich hab da so ein komisches Gefühl....

Gefühlswelten in uns


Wir Menschen sind, im Gegensatz zu den Tieren, denkende und vor allem fühlende Wesen. Das ist einfach wunderbar, oder? Doch für viele Menschen ist das eher ein Fluch als ein Segen. Geprägt durch die Kindheit, Schulzeit, Beziehungen etc. sind sie nicht in der Lage, ihre Gefühle wahrzunehmen und auch rauszulassen. Gefühle werden gern unterdrückt, weil es sich nicht „schickt“, wütend, agressiv, traurig, depressiv oder ausgelassen, fröhlich und crazy zu sein. Doch all diese Gefühle gehören zu uns, sie dürfen da sein und sie wollen gespürt, gelebt und vor allem liebend angenommen werden.


Warum leiden denn so viele Menschen an psychosomatischen Erkrankungen (psychosomatisch= seelisch und körperlich krank)? Der Grund könnte darin liegen, weil sie die Seele, die innere Stimme, den Geist in uns, egal wie wir es nennen wollen, mit all diesen Gefühlen nicht wahrnehmen können oder wollen. Auch unser Körper schickt uns ständig Botschaften, z. B. eine Migräne, eine Erkältung, oder einen Beinbruch, mit denen er uns etwas mitteilen möchte. Die Botschaft könnte lauten: Gönn Dir mal eine kleine Ruhepause! Geh mal wieder zum Sport! Nimm Dir Zeit für deine Kinder! Und, und, und. Wenn wir darauf nicht reagieren und so weiter machen, wie bisher, dann kommen irgendwann u. U. schlimmere „Einschläge“, wie z. B. Krebs, oder ein Unfall. Diese „Einschläge“ zwingen uns dann zur Ruhe und zum Innehalten. Doch müssen wir es erst soweit kommen lassen? Das entscheidet jeder für sich selbst.

Ich jedenfalls habe für mich entschieden, meinen Körper mit all seinen Organen, Muskeln, Gliedmaßen zu lieben und ich danke jeden Tag in Gedanken meinem Körper für seine „gute Arbeit“. Es gibt auch eine „Heilzwerge-Armee“, die sorgen dafür, dass nur die mir gut tuenden Bakterien und Keime in meinen Körper gelangen und die „zerstörenden, bösen“, werden einfach rausgekickt. Das klingt vielleicht für den einen oder anderen ein wenig spinnert, aber das interessiert mich nicht. Hauptsache, es geht mir dabei gut.

Ich habe meine Lebenserfahrungen in einem Buch aufgeschrieben. Das Buch ist HIER erhältlich.

Samstag, 26. November 2022

Ein trüber Tag, ich mach was draus...



Hui, ein trüber Tag….gut oder schlecht?


Ein bewölkter Tag war heute bei uns in Hannover und als ich zur Arbeit gefahren bin und in den Himmel geschaut habe, dachte ich an folgendes Erlebnis auf meinem Rückflug aus dem Urlaub:

Ich saß am Fenster des Flugzeuges und genoss einen superschönen Blick über die eine schneeweiße, wattebauschartige Wolkendecke, aber ich wurde in dieser Flughöhe von herrlichen Sonnenstrahlen gewärmt und ich dachte so bei mir: Ach, die armen Menschen unter der Wolkendecke, die erleben gerade einen total trüben Herbsttag. Doch ich genieße die Sonne! Wie schön habe ich es doch.



Was hat das aber nun mit dem heutigen bewölkten, nasskalten Tag in Hannover zu tun, werdet ihr euch fragen, oder? Was will sie uns damit sagen?

Na, folgendes, ist nur ein Tipp: Wenn ich, wie heute Morgen, rausgehe und zum Himmel schaue und mich im ersten Moment eventuell traurige, dunkle Gedanken überkommen, dann sage ich mir einfach: DIE SONNE IST DA, WIR KÖNNEN SIE IM MOMENT NUR NICHT SEHEN, und das hilft mir ungemein und meine Gedanken sind wieder auf Fröhlichkeit, Freude und Lust auf den Tag eingestellt.

Wie man wieder mal sieht, es ist alles eine Frage der Einstellung und dieser kleine Satz dient mir als „Gedanken-Wink“, wieder auf die positive Schiene zu gelangen. Ich brauche manchmal so eine kleine Gedankenstütze, vielleicht ihr ja auch!

Meine Lebenserfahrungen habe ich in einem Buch aufgeschrieben. Das Buch ist HIER erhältlich.

Samstag, 12. November 2022

WOW, ich bin überwältigt....und voller Demut!



WOW, ich bin ein Teil der Natur….


In einem meiner Urlaube besuchte ich das Kloster von Montserrat, das sich inmitten der gleichnamigen Gebirgskette mit ihren wild zerklüfteten Gipfeln, in der Nähe von Barcelona befindet. Eine Wanderung zum höchsten Punkt dieser Gebirgskette (1236 m) führte durch diese beeindruckende Natur, mit ihren ständig wechselnden Ausblicken….ich war stolz und voller Freude, diese anspruchsvolle Wanderung gut gemeistert zu haben. Mein Körper war voller Adrenalin…WOW!


Auf dem Rückweg wurde ich jedoch ehrfürchtig und ich dachte: „Meine Güte, was bin ich doch für ein kleines Menschenkind im Gegensatz zu diesen gewaltigen Bergen. Ich bin ein Teil der Natur!!!



Wir sollten uns wieder daran erinnern, das wir ein Teil der Natur sind und uns so auch so verhalten, als wären wir es und mit ihr so umgehen und handeln, wie wir es mit uns selbst auch tagtäglich tun. Denn welcher Mensch schadet sich schon gern selbst…und das auch noch mit voller Absicht?


Alles was wir anderen antun, egal ob Mensch oder Natur, tun wir letztendlich auch uns selbst an. Also einfach mal wieder daran erinnern, wer wir sind und wo wir herkommen.


Auf das die Natur auch in vielen Jahren noch so aussieht, um uns, unseren Kindern, Kindeskindern und den vielen großen und kleinen Tieren einen Lebensraum zu geben.

Meine Lebenserfahrungen habe ich in einem Buch aufgeschrieben. Das Buch ist HIER erhältlich.